50 Jahre BDS Wallstadt  
  Jubiläumsfeier im katholischen Gemeindezentrum  
 
 
 
  Beim BdS Jubiläum mit dabei - Wolfgang Wernet, Prof.Dr. Egon Jüttner, Dr. Birgit Reinemund, Bürgerdienst-Chefin Patricia Munterde
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
Vor 50 Jahren entschlossen sich damals neun Selbstständige zur Gründung eines Gewerbevereins, um die Interessen der Wallstadter Gewerbetreibenden bündeln und vertreten zu können, einer von ihnen, Gerd Klein war bei der Jubiläumsfeier im katholischen Gemeindezentrum mit dabei und wurde vom BdS Vorsitzenden an diesem Abend herzlich begrüßt. Begrüßen konnte Hartmut Walz auch Mannheims ersten Bürgermeister Christian Specht, vom Mannheimer Gemeinderat die Stadträte Dr. Birgit Reinemund und Prof. Dr. Egon Jüttner, den BdS Ehrenvorsitzenden Heinrich Müller, den BdS Kreisvorsitzenden Wolfgang Bauer, BdS-Geschäftsstellenleiter Klaus Schäfer, die Backsteinträger Margarete und Heinz Lang, Klaus Streib und Heiner Müller, Zur Feierstunde gekommen waren auch Altstadtrat und Polizeipräsident a.D. Willi Menz, IWV Vorsitzender Bernd Rothacker, Bürgerdienstleiterin Patricia Munterde, Vertreter Wallstadter Vereine und natürlich die BdS Mitglieder. „Ich bin stolz BdS-Vorstand zu sein, auch wenn die Zeiten nicht ganz so einfach sind“ wichtig sei es so, Hartmut Walz weiter, das man auf sich aufmerksam mache. Er sieht seine Aufgabe darin die Mitglieder des BdS Wallstadt bekannt zu machen und deren Forderungen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten, denn die „Bedeutung der lokalen Betriebe und Selbstständigen ist für die Lebensqualität in unserem Stadtteil wichtig “. Durch Veranstaltungen wie die „Lange Nacht der Kunst und Genüsse“, den jährlichen Weihnachtsmarkt, der Maibaumaufstellung bereichert der Verein regelmäßig das Leben im Stadtteil. „Viele bekannte Gesichter sehe ich hier im Saal“ Wolfgang Bauer, BDS-Kreisvorsitzender Mitglied des Landesvorstands Baden-Württemberg Wolfgang Bauer lobte in seinem Grußwort auch die politische Arbeit des Vereins. „Der BDS Wallstadt ist heute eine Institution, die auch von der Kommunalpolitik wahrgenommen, um Rat befragt und akzeptiert wird“, so Bauer. Zu den Feierlichkeiten war er gerne gekommen, denn „Mann kommt hier zu Freunden“. Er erinnerte sich gerne an den legendären BdS Vorsitzenden Hans Troppmann, das Wallstadter Urgestein Heiner Müller der in seinem BdS viel bewegt hat, an Traudel Ringer die im Kreisverband des BdS eine aktive Rolle gespielt hatte. Bedankte sich bei Willi Dahlem der im Kreisverband als Schatzmeister fungiert. Und weil der BdS Kreisverband sehr sparsam mit Ehrungen umgehe, war es für Wolfgang Bauer dann auch eine besondere Ehre verdient Mitglieder des BdS Wallstadtmit der Ehrennadel auszuzeichnen. So wurden BdS Ehrenvorsitzender Heiner Müller, Traudel Ringer, Willi Dahlem, Gerd Klein , Wolfgang Schollmeier, Margit Holland-Cuntz, Alfred Konetschny, Klaus Streib und Wolfgang Haug für ihr Engagement geehrt. Ebenfalls einen Blick zurück in die Vergangenheit Wallstadts warf Erster Bürgermeister Christian Specht. Er beetrachtete die wechselhafte Vergangenheit, als es noch keinen BdS gab, aber Handel und Handwerk, dennoch das Leben hier entscheidend mitprägten. Vom bekannten Maurerdorf Wallstadt bis hin zum „Mannheimer Bogen“ der so Specht eigentlich „Wallstadter Bogen“ heißen mußte, vom Dorf das inzwischen ein „Boom“ Stadtteil geworden ist. Auch er als Feudenheimer komme gerne nach Wallstadt, so war er vor einigen Monaten auch gerne mit dem Rad nach Wallstadt gekommen um beim BdS die Festrede zur Maibaumübergabe zu halten. Das Engagement der Selbständigen, die innovativen Veranstaltungen wurden von Bürgermeister Specht gelobt „Ich aus einer Familie von Selbständigen und weiß daher was sie hier leisten“. Vieles habe sich geändert, der Strukturwandel, das Einkaufsverhalte, Geschäfte auf der grünen Wies, gerade darum müße man den Handel und das Handwerk in den Stadtteilen stärken.“Es ist wichtig diese gewachsenen Strukturen mit einem aktiven Mittelstand auch politisch zu stärken“ Ein Geschenk, ein Bild des Malers Dieter Portugall hatte Christian Specht mitgebracht, das er nun im Namen der Stadt Mannheim gerne überreichte und nicht nur einen schönen und geselligen Abend wünschte er, auch „Gute Geschäfte“ erhofft er sich für die Mitglieder des BdS Wallstadt. Zum Abschluß des offiziellen Teils konnte Hartmut Walz Ulli Rollshausen und Christian Maurer ansagen. Sie präsentierten Chansons, mit französischem Charme und begeisterten mit Liedern wie „Padam Padam“ , „La vie en rose“ oder Brells „Amsterdam“ auch an Hilde Knefs „Für mich solls rote Rosen regnen“ wagte sich Ulli Rollshausen erfolgreich oder fordert ganz keck „Nehmen sie `nen Alten“ ein Couplet von Otto Reuther. Viel Beifall gab es für beide Künstler die dann ohne Zugabe nicht von der Bühne gehen durften. Beim Fingerfoot-Büffet hatte man dann noch die Möglichkeit zum Gespräch und konnte sich auch gemeinsam an die eine oder andere Anekdote erinnern.

Obi