Tag der offenen Tür in Feudenheim  
  Volles Programm bei der Feuerwehr  
 
 
 
  Die Fahrzeugen der Feudenheimer Feuerwehr mit Oldtimer .....
Foto zg
 
 
         
 
 
Großen Anklang bei den zahlreichen Besuchern fand auch dieses Jahr wieder der Tag der offenen Tür bei der Feudenheimer Feuerwehr. Trotz der Ankündigung auf schlechtes Wetter gab es nur einen kurzen Schauer, ansonsten Sonnenschein.
Das dargebotene Programm war sehr vielseitig.
Neben den Fahrzeugen der Feudenheimer Feuerwehr, zwei Löschgruppenfahrzeuge und ein Tanklöschfahrzeug, waren auch andere Fahrzeuge ausgestellt. Die U.S.-Feuerwehr kam mit einer „Fire Engine“, die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Innenstadt stellte ihre Drehleiter auf, die Berufsfeuerwehr war mit dem Kranwagen und einem Wechselladerfahrzeug vertreten. Ergänzt wurde die Ausstellung auf der für den Verkehr gesperrten Theodor-Storm-Straße durch den Mannheimer Feuerwehr-Oldtimer, ein Tanklöschfahrzeug, das 1966 bei der Berufsfeuerwehr Mannheim in Dienst ging und in nächster Zeit restauriert werden soll.
Auch der Abrollbehälter Boot (AB-Boot), der der Bootsgruppe der Feudenheimer Feuerwehr zugeordnet ist, wurde präsentiert. Mit dem AB-Boot hatte die Bootsgruppe vor kurzem erst zwei Einsätze. Im Luisenpark mussten Fahrgäste aus den stehen gebliebenen Gondolettas an Land gebracht werden, der Hemsbacher Badesee wurde nach einer vermissten Person durchsucht.
Sehr gut angenommen wurde die Fahrrad-Coderaktion, die die Polizei durchführte. Hierbei werden in die Rahmen der mitgebrachten Fahrräder Codes graviert, die in einem zentralen Rechner der Polizei hinterlegt sind und im Falle eines Diebstahls die Ermittlung des rechtmäßigen Besitzers ermöglicht.
„Was kann ich noch, wenn ich wie viel getrunken habe?“ Dieser Frage konnten die Besucher in einem Selbstversuch nachgehen, bei dem durch die Verwendung spezieller Brillen unterschiedliche Trinkzustände simuliert wurden. Die „Testpersonen“ beim Tag der offenen Tür mussten mit diesen „Promille-Brillen“ einen kleinen Parcours durchlaufen und einfache Tätigkeiten verrichten. Sie staunten nicht schlecht, wie schnell ihre Fähigkeiten bei steigendem „Alkoholgehalt“ nachließen.
Die Jugendfeuerwehr präsentierte mit Bilderwänden einen Einblick in das, was sie alles tut. Dazu gehört Feuerwehrausbildung ebenso, wie Sport und Spiel. So wird beispielsweise an Zeltlagern teilgenommen, bei der Mannheimer Reinigungswoche der Müll der Anderen aufgesammelt und bei Seifenkistenrennen gestartet.
Ergänzend gab es eine Ausstellung von Zeitschriften, Büchern und Postern zum Thema „Jugend und Feuerwehr“.
Die jüngsten Besucher konnten die Prüfung zum Kinderlöschmeister ablegen, indem sie die Aufgaben des „Feudenheimer Feuerwehr-Triathlons“ bewältigten. Ältere unter den Jüngeren hatten Gelegenheit, beim Kistenstapeln ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.
Die 10- bis 18-Jährigen konnten an einem Gewinnspiel teilnehmen. In 3 Altersgruppen wurden aus den richtig beantworteten Teilnahmebögen jeweils drei Gewinner von der „Polizei-Glücksfee“ gezogen. Der erste Preis, eine Fahrt mit der Drehleiter in den „Feudenheimer Himmel“ auf 30 Meter Höhe kam besonders gut an.
Alle Altergruppen fühlten sich vom Angebot an Speisen und Getränken angesprochen. „Noby’s“ legendäre Erbsensuppe wurde ergänzt von Flammkuchen, Bratwürsten und Pommes frites. Auch bei der Getränkeauswahl blieben keine Wünsche unerfüllt. Waffeln, Kuchen und diverse Kaffeespezialitäten rundeten das Programm ab.

Markus Appel