„Trauernde“ Fasnachter trafen sich im Vereinsheim  
  Aktive der KG Lallehaag nahmen Abschied von der Jubiläums-Kampagne  
 
 
 
   
  Viele Tränen vergossen die Aktiven der KG Lallehaag beim Heringsessen im Vereinsheim in der Feldstraße
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
Groß war die Trauergemeinde, die sich um die Feudenheimer Fasnachter scharte.
Im Vereinsheim in der Feldstraße trafen sich Elferrat, Garde, Aktive, Ehrenmitglieder und Senatoren der KG Lallehaag. Beim alljährlichen Heringsessen wollte man nicht nur Abschied von der Fasnacht nehmen, auch galt es die Jubiläumskampagne gebührend zu verabschieden. Mit leisen „Aschoi“ begann Lallehaag Präsident einen Rückblick auf diese ganz besondere Kampagne. 11 x 11 Jahre, also 121 Jahre Frohsinn und Humor, kurz gesagt: Feudenheimer Fasnacht galt es in der Kampagne 2008/2009 zu feiern. Feiern mit einem würdigen Hungerleiderordensträger Franco Troncone, einer besonderen Jubiläums-Matinee im Vereinsheim, einer Kampagne- Eröffnung mit Orden-und Ehrenabend, Herrenessen und Ladys Dinner, einer wunderbaren Prunksitzung, einem großartigen Gardeball und vielen weiteren Veranstaltungen. Klar gab es auch das eine oder andere, über das man sich geärgert hat, wie die Tatsache, dass das Mannheimer Stadtprinzenpaar zur Jubiläumsprunksitzung nicht gekommen war „121 Jahre Lallehaag, der älteste Fasnachtsverein – und die schaun bei uns nicht rein“.
Und auch der Mannheimer Fasnachtszug bekam sein Fett weg „121 Johr Erfahrung zu hawe – is besser als verkehrt rum zu dabbe“ . Und dann war es an der Zeit, tränenreich Abschied zu nehmen von der Fasnacht.
Mit großem Wehklagen waren Elferrat und Garde eingezogen und alle weinten bitterlich. Den großen Schmerz konnte Ehrenpräsident Hans-Georg Schubert etwas mildern. Hatte er doch einen Pokal mitgebracht. Den hatte man beim Fasnachtszug in Mannheim gewonnen, den dritten Platz. Den Erfolg und damit das Lob für einen tollen Motivwagen gab Präsident Werner Barth dann auch gleich weiter an Deko-Ministerin Susanne Mail, die mit ihrem Team Großartiges geleistet hatte.
Großartiges geleistet hatte auch Ingrid Larfeld, denn sie hatte 200 Heringe eingelegt und dazu eine wunderbare Sauce kreiert.
Begrüßen konnte Präsident Werner Barth an diesem Abend nicht nur den Vorsitzenden der Bürgergemeinschaft Karlheinz Steiner, Thomas Frank von der Narrebloos Prinz Max, auch Professor Dr. Egon Jüttner, Stadtrat, war der Einladung der Fasnachter gerne gefolgt.

obi