Heiße Öfen, heiße Musik und ein besonderer Segen von ganz oben  
  10. organisierte Ausflugsfahrt des MSC Wallstadt fand großen Anklang  
 
 
 
  - die heißen Öfen , hier von South West Coustombikes" ausgestellt, standen im Mittelpunkt...
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
Eine Fotowand hatte der MSC eigens für das kleine Jubiläum zusammengestellt. Bilder aus den letzten neun Jahren konnte man anschauen, und da gab es einiges zu entdecken. Auch für das Orga-Team war die 10. organisierte Ausflugsfahrt etwas ganz besonderes. Von Anfang an mit dabei Motorsportleiter Christian Haas. Er hatte vor zehn Jahren die Idee gehabt, auch etwas für die Motorradfahrer im Verein zu machen. Unterstützung fand er gleich bei Thomas Halter. Nach einiger Zeit kam dann Andreas Rieder zum Team und dann noch Harry Rudolph, und aus dem Duo wurde ein Quartett.
„Unsere Ausflugsfahrt ist eigentlich ein Selbstläufer geworden“ sagen Haas und Halter, jedes Jahr sind es ein paar Fahrer mehr. Es hat sich halt herumgesprochen, dass bei dieser Veranstaltung der Spaß und nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund steht. Klar, dass man auch ein bisschen den „Rausch“ der Geschwindigkeit spüren möchte, aber nur im Rahmen des Erlaubten, und so gab es auch in den vergangen Jahren keinen Unfall zu beklagen.
MSC Vorsitzende Manuela Müller freute sich über das Interesse der Biker und konnte auch die Schirmherrin des 29. Volksradfahrens, Evelyne Gottselig, MSC-Ehrenvorsitzenden Heinrich Müller, Traudel Ringer, stellv. IWV-Vorsitzende, Bloomaul Gerold Falter begrüßen. „Schön, dass wir wieder zusammen sein dürfen“ freuten sich auch Pfarrer Peter Geißert (ev, Petrus-Gemeinde) und Diakon Bernhard Kohl (Kath. Christ-König-Gemeinde). „Unter freiem Himmel dahin zu gleiten, den Fahrtwind zu spüren, den Geruch der Natur zu riechen, den kraftvollen Sound der Maschinen zu hören, die Kräfte, die greifen, wenn man sich in die Kurve legt, sich in die Freiheit entführen zu lassen“. Diakon Kohl wünschte den Bikern, all das zu spüren und gesund wieder zu kommen. „Bevor wir uns auf den Weg machen, das Leben zu spüren, das Du uns geschenkt hast, lass uns Deinen Segen empfangen“ betete Pfarrer Peter Geißert. Ein gemeinsames „Vater unser“ und der Segen für die Fahrerinnen und Fahrer.
Dann konnte es eigentlich losgehen. Von Christian Haas gab es noch ein Einweisung zur Strecke, und schon konnte man zur Einführungsrunde durch Wallstadt starten. Und während sich die Bikerinnen und Biker den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, hatten die Aktiven des MSC noch einiges an Vorbereitungen zu treffen. Da mussten kleine Schilder an die Erinnerungsplaketten angebracht werden, die Tombola aufgebaut, der Grill angeheizt und zu guter Letzt wurde auch die Technik für die Band aufgebaut.
Nicht nur die MSC-Motorrad-Bilder (zusammengestellt von Elvira Jakobi) wurden bestaunt, im Mittelpunkt des Interesses standen zwei schwere Maschinen, die von South West Custombikes (Viernheim) zur Verfügung gestellt wurden und so manches Biker-Herz höher schlagen ließen.
Seinen Spaß hatte auch Miguel Ritter. 10 Jahre jung ist er zwar erst, aber schon jetzt ein großer Motorradfan. Seine kleine Maschine hatte er zwar mitgebracht, durfte sie auch mal anlassen, aber sonst darf er noch nicht mehr machen. Aber seinen Spaß hatte er allemal, die großen Maschinen anzuschauen. Einmal mehr konnte Manuela Müller ihrem Team für die geleistet Arbeit danken.
Auch bei den Sponsoren des Abends und des Wochenendes, zu denen unter anderem auch Vereinsmitglieder (Familien Haas, Gramlich, Müller sowie Stephanie Perruccio und Gerhard Fenzel, die Ehrenmitglieder Gisela und Karlheinz Gottselig) bedankte sie sich. Und dann konnten sie endlich loslegen, die Live Band „The Berries“ vielen noch bekannt von Auftritten bei der Wallstadter Kerwe. Sie fetzten richtig los und sorgten für tolle Stimmung. Klasse, dass sie immer wieder das Publikum mit einbezogen, und auch ein Duett mit Karlheinz Reisigel kam super an.
Eine besondere Überraschung hatte Christian Haas vorbereitet, denn er hatte seinen Arbeitskollegen Andreas Hantsch gebeten vorbeizukommen. Und das tat er, aber nicht in Biker-Kluft, sondern in einem original Schottischen-Kilt kam er. Und er hatte auch noch das passende Musikinstrument dabei, einen 100 Jahre alten Dudelsack, auf dem er sehr gekonnt einige Musikstücke spielte. Ein Klasse Abend der dank der sommerlichen Temperaturen, der mit super Stimmung ein genialer Höhepunkt des 10jährigen Jubiläums war.

Obi