Die Toskana zum „greifen“ nah  
  Rathausmatinèe verzauberte mit Mediterranen Impressionen  
 
 
 
   
  Gudrun Wilhelms und Ortwin Zeidle waren die Hauptdarsteller der Rathausmatinée
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
Es war eine Lesung der besonderen Art, zu der uns das Team von „Kultur im Rathaus“, Manuela Müller und Patricia Munterde, eingeladen hatten.
Da waren die wunderbaren Aquarelle von Ortwin Zeidler, der wie kein anderer, die Stimmung des Südens, der Toskana, in seinen Bildern wiedergibt. Er fängt den ersten Sonnenstrahl genauso gekonnt ein, wie ein nahendes Gewitter. Seine Bilder überraschen durch die Farbenvielfalt, durch die hervorragende Technik, durch die Atmosphäre, die sie wiedergeben. Er gewährt uns Einblicke in seine Erlebnisse während seiner Reisen.
Doch auch Mannheim, ist für ihn ein großes Thema. Auf Bitten von Manuela Müller hat er einige seiner Mannheim Bilder mitgebracht und im Sitzungszimmer aufgehängt. Auch sein neuer Mannheim-Kalender wird gezeigt. Nicht nur das Format ist Eindrucksvoll auch die gelungen Ansichten und Aussichten bekannter Mannheimer Ecken, Großstadtszenen lassen diesen Kalender zu etwas ganz besonderem werden.
Etwas ganz Besonderes waren auch die Einblicke die uns Gudrun Wilhelms gewährte. Ihr siebtes Buch ist gleichzeitig auch Ihr erster Roman „Ein Engel kommt selten allein“ Gudrun Wilhelms lässt uns an der Entstehung ihres Romans teilhaben, dem „Drumherum“. Sie lässt uns teilhaben an der der Musik, dem Essen und der ganzen mediterranen Stimmung eines lauen Sommers in und um ihren Wohnort Weinheim. Sie erweckt für uns die Figuren ihres Romanes, Angelika, Lukas, Marie, Salvatore und das Malteser Hündchen Turandot zum Leben. Sie lässt uns in die Liebesgeschichte eintauchen nimmt uns mit auf eine Reise per Bahn oder im schicken weißen Lamborghini. Die Beziehungsgeschichte, die Landschaften der Toskana, oder das große Verwöhn- und Verführungsprogramm eines alternden Casanovas und das Leben mit allem was dazu gehört, entsteht vor unserem geistigen Auge, wird zum Leben erweckt. Die Personen nehmen Gestalt an, man kann sie fast spüren und nimmt die Botschaft mit „es kommt nicht auf den Geldbeutel an“. Man erfährt etwas von der Kultur der Etrusker, lernt was eine „Brot-Wasser-Diät“ ist „und mehr wird auch nicht verraten, sonst haben sie ja keinen Spaß beim lesen“ lässte Gudrun Wilhelms den Morgen ausklingen.
Die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer, unter Ihnen die bekannte Mannheimer Malerin Bettina Mohr und Siegfried Laux, lauschten begeistert den Geschichten aus dem Roman „Ein Engel kommt selten allein“ und ließen die Aquarelle auf sich wirken.
Mit einem „Roten“ für den Herrn und einem Strauß Sonnenblumen für die Dame, bedankten sich Manuela Müller und Patricia Munterde bei Ortwin Zeidler, Gudrun Wilhelms und bei Ulrich Wellhöfer, dessen Verlag diese Matinée unterstütz hat.

Obi