Zweites Schmiedefest in der Atzelbuckelstraße  
  Schmiedkunst zum Anfassen vom Arbeitskreis präsentiert  
 
 
 
  Der Hufschmied Martin Haag zeigte wie ein Pferd beschlagen wird
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
Auch wenn das Wetter nicht unbedingt der große Knaller war, das Interesse der Wallstadter am Schmiedefest scheint dafür um so größer zu sein. Dass das Wetter nicht gut werden würde, hatte man eingeplant und auch gleich Zelte aufgestellt. So saß man zumindest im Trockenen und konnte alles, was es an kulinarischen Köstlichkeiten gab, genießen.
Das Open-Air-Event des Arbeitskreises für Wallstadter Heimatgeschichte hat natürlich nicht nur etwas für den Gaumen zu bieten, es war auch möglich, die Schmiede zu besichtigen und anzusehen, wie hier einst mit den Gerätschaften gearbeitet wurde. Während die einen deftiges wie "Schmiedsteak" und Bratwurst vertilgten, führte Hobby-Schmied Werner Groß seine Geschicklichkeit beim Umgang mit Hammer und Amboss vor.
Dann hatte man die Möglichkeit, sich schnell mit köstlichen selbstgebackenen Kuchen zu stärken und einen heißen Kaffee zu trinken, bevor man Hufschmied Martin Haag zusehen konnte, wie er ein Pferde beschlägt. Der Knaller für die Kinder war nicht nur, dass man so ein großes Pferd auch richtig streicheln konnte. Richtig begeistert war man auch von "Rosalie".Das große Schaukelpferd hatte Maria Dreckschmidt mitgebracht, sehr zur Freude der Kids. Und auch die Sänger der Chorgemeinschaft MGV Liederkranz und MGV Germania zeigten sich von ihrer besten, der musikalischen, Seite. Für Helga und Martin Straub war es am Ende eines arbeitsreichen Tages doch ein Grund, sehr zufrieden zu sein, denn die Mitstreiter vom Arbeitskreis hatten kräftig mit zugepackt, den Gästen hatte es gefallen und auch das Wetter war nicht ganz so schlimm wie erwartet.

Obi