Weinseliges rund um das Brunnenfest  
  Open-Air Feeling in der Atzelbuckelstraße  
 
 
 
  v.l. Martin Straub, Peter Pfanz-Sponagel, Nikolas Löbel, Dr. Claudia Schöning-Kalender, Stephan Alles und Willi Menz vor dem „Wein-Brunnen“
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Mit Deftigem wie dem Brunnenvesper und dem Schmiedebraten oder auch einer Bratwurst, konnte der Arbeitskreis Heimatgeschichte Wallstadt genauso punkten wie mit seinem kleinen, aber durchaus feinen Programm. Denn es gab für alle Sinne etwas.
So wurde man von Stephan Alles in die Thematik „Historische Brunnen in Wallstadt“ mit einem kurzweiligen und überaus interessanten Vortrag eingeführt. Vertiefen konnte man das eben Gehörte bei der kleinen Ausstellung zum Thema Brunnen in Wallstadt, zusammengestellt von Walter Large.
Dazu gehörte an diesem Sonntag auch die Besichtigung der Schmiede, dem Lauschen der Liedvorträge der Chorgemeinschaft Germania Liederkranz, sowie der höchst offiziell überbrachten Grüße des Oberbürgermeisters durch Stadtrat Nikolas Löb, auch im Namen seiner Stadtratskollegen Roland Weiss und Peter Pfanz-Sponagel.
Das Brunnenfest hatte pünktlich um 11 Uhr mit der Begrüßung durch Martin Straub begonnen. Der konnte sich nicht nur bei den vielen helfenden Händen bedanken; auch die toleranten Nachbarn und die vielen Gäste wurden herzlich begrüßt. Der Brunnen stand einmal ursprünglich in der Trompetergasse 11 auf dem Grundstück der Familie Packhaeuser, die die Brunnenumrandung dem Arbeitskreis Heimatgeschichte zur Verfügung stellte. Begutachtet wurden die Teile durch den ehemaligen Leiter des Stadtarchives Friedrich Teutsch, der die Entstehung des Brunnens in der Renaissance- oder Barockzeit zeitlich eingrenzte. Die fehlenden Teile wurden von einem Steinmetz ergänzt und im Hof der Familie Straub aufgebaut. Das Objekt des allgemeinen Interesses, der barocke Brunnen, hatte noch etwas Ruhe, bevor er dann seiner eigentlichen Bestimmung für diesen Tag übergeben wurde.
Nicht Wasser, sondern Wein sollte er spenden, der „Weinbrunnen“ in der Atzelbuckelstraße. Das „Anzapfen“ hatten die Stadträte Nikolas Löbel und Peter Pfanz-Sponagel, unterstützt von Dr. Claudia Schöning-Kalender, übernommen.

obi