„Es war einmal in Feudenheim“  
  Christina Altmann sammelte Geschichtliches und Ergötzliches aus hundert Jahren  
 
 
 
   
  Wellhoefer-Verlag ISBN 978-3-939540-51-9
Wellhoefer-Verlag
 
 
         
 
 

Es war einmal eine reiche Braut, die wurde Feudenheim genannt. Sie wohnte am Neckar. Und wo der Fluss sich mit dem Rhein vermählte, fand sich ein Brautwerber für die reiche Feudenheimerin: die Stadt Mannheim. Die Hochzeit um das Jahr 1910 ist nun hundert Jahre her, und wenn es nach Recht und Gesetz gegangen wäre, dann hätte das viel jüngere Mannheim den Namen Feudenheim annehmen müssen: die Geschichte dieser reichen Braut, der auch die Ländereien von Neu-Ostheim gehörten, reicht nämlich zurück bis Anno Domini 766, als der Hof Vitenheim des Vito zum Urvater von Feudenheim wurde. Auf den sieben Hügeln des Ortes siedelten erdverbundene Menschen. Fleißige Bauern, tüchtige Handwerker und ihre ebenso tüchtigen Frauen zogen stürmischen Zeiten zum Trotz Generationen gesunder Kinder groß, bauten Kirchen und Schulen, feierten Feste, gründeten Vereine und lebten als echte Demokraten (ohne zu ahnen, was das heißt).

So ist es verdienstvoll, die Geschichte und die Geschichten dieser Menschen zu bewahren. Die Publizistin Christina Altmann, die seit mehr als 30 Jahren in Feudenheim wohnt, hat diese mühsame Aufgabe liebevoll und in glänzendem Stil gelöst – dem Wunsch des Feudenheimer Bezirksbeirates folgend – und uns mit dem neu im Wellhoefer-Verlag erschienenen Büchlein „Es war einmal in Feudenheim“ eine authentische und dazu köstliche Geschichte Feudenheims von 1910 bis 2010 geschenkt. Sie befragte dazu mehr als 50 Zeitzeugen, denen man großen Dank sagen darf für diesen Blick auf den Schatz ihrer Erinnerungen und über 70 Fotos aus ihren Familienalben. Es wird berichtet von Freud und Leid am Neckarfluß, von Laternenanzündern, Fährmännern und anderen Originalen, von Kirchweih, Fasnacht und Erntezeiten, vom unvergesslichen Quetschegräwl, von früheren Schulzeiten, vom Leben mit der Dampfbahn und der Elektrischen, von den Schrecken des Krieges und dem Weg Feudenheims zum liebens- und lebenswerten Stadtteil Mannheims. So recht ein Büchlein zum Vorlesen und Verschenken versichert : Lydia Grabenkamp

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Christina Altmann „Es war einmal in Feudenheim“
Wellhoefer-Verlag ISBN 978-3-939540-51-9.
176 Seiten, gebunden, über 70 Fotos und Abbildungen € 16.80