Ex-Prinzen wanderten nach Speyer aus –  
  Jubiläumsveranstaltung zum 44. Geburtstag  
 
 
 
  Der Präsident der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine, Jürgen Lesmeister, gratulierte den Mannheimer Ex-Prinzen zum Jubiläum.
 
 
         
 
 

Dass es nicht einfach ist, einen adäquaten und auch bezahlbaren Raum für eine Vereinsveranstaltung zu finden, das wissen viele Vereine. Doch die Frage, wo soll man feiern, ist damit ja noch lange nicht gelöst. Die Mannheimer Ex-Prinzen zog es daher nach Speyer, ins Haus der Fasnacht, und eigentlich sollte hier im Haus der Vereinigung badisch-pfälzischer Fasnachtsvereine jeder Fasnachter schon mal gewesen sein.

Sehr sehenswert, doch das war nicht nur die Ausstellung, nein auch das Programm, das Wolfgang Wernet zusammengestellt hatte, war absolut gelungen und dem Ereignis angemessen. Vierundvierzig Jahre Mannheimer Ex-Prinzen, das sind nicht nur viele Geschichten, das sind 44 gelungene Prinzen-Frühstücke, die man teils im Kleinen und teils im Größeren oder im Wallstadter Prinzenkeller veranstaltet hat.

Zum Jubiläum in Speyer konnte Ex-Prinzen Präsident Wernet nun den „neuen“ Präsidenten der Vereinigung, Jürgen Lesmeister, sowie einen seiner Vorgänger, Ehrenpräsident Dr. Werner Pfützer, begrüßen. Gekommen waren nicht nur Gäste und Tollitäten befreundeter Vereine, auch das Mannheimer Stadtprinzenpaar, Jessica I. und Dirk I. überbrachten Glückwünsche, Orden und ein Ständchen vom Musikzug der Neckarauer Pilwe. Auch Dirk I. sollte einen der begehrten Orden bekommen „Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich über die Auszeichnung“.

Anstatt fünf wurden in diesem Jahr 11 der begehrten Orden im Laufe des Frühstücks vergeben. „Wahrlich froh ist , wer in der Lage sei, dabei gewesen zu sein“ - mit wohl gewählten Worten begrüßte Reichsgraf Franz von Sickingen die Gäste und überraschte sie mit der Erklärung der Tischsitten, später sollte Andreas Franz auch noch als Till begeistern.

Musikalischen Pep brachte der Auftritt des „Traumpaares“ der Mannheimer Liederhalle. Erika Schmalz und Norbert Schulz begeisterten mit feschen Operetten Melodien, optisch und tänzerisch klasse verpackt. „Molto bene“ war auch der Vortrag von Birgit Krzok die aus ihrem Arbeitsleben plauderte. Nicht geplaudert, dafür aber umwerfend gut bei Stimme präsentierte die Sängerin Carolyn Pirelli Soul, Blue und Pop, eine gekonnte Mischung, die restlos überzeugt.

obi