Gelungene Präsentation der Mannheimer Fasnacht im Rosengarten  
  – Feudenheimer Fasnachter mit dabei  
 
 
 
  KKM Vize-Hans-Georg Schuberth begrüßte Mannheims Regentin Jessica I., die Präsidenten am Elferratstisch, unter Ihnen KKM Chef Georg Wolf, sowie das närrische Publikum im Musensaal
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
Auch wenn zeitgleich noch der Neujahrsempfang der Stadt Mannheim in den Räumen des Mannheimer Rosengarten lief, so war der Musensaal doch fest in den Händen der Mannheimer Fasnachter. Beeindruckend präsentierten sich die Mitgliedsvereine der Karneval Kommission Mannheim. Begeistert war dann auch KKM-Vize Hans Georg Schubert, der die fasnachtlichen Gäste im Saal und auf der Empore begrüßte.
Charmant ist in dieser Kampagne auch die Stadtprinzessin Jessica I. von den Neckarauer Pilwe, sie ist begeistert von der Atmosphäre, die sie noch vom letzten Jahr her kennt, da war sie selbst noch Gardemädel.
Mit einem Defilee der Mannheimer Fasnachtsvereine begann die „KKM-Prunksitzung“ vorgestellt werden sie vom Feuerio-Präsidenten Bodo Tschierschke. Für das fast dreistündige Programm ist der Feuerio in diesem Jahr federführend, zusammengestellt hat das Programm Stefan Hoock, Kultusminister des Feuerio.
Für den guten musikalischen Ton ist kein geringerer als Joachim Schäfer zuständig. Schlag auf Schlag, richtig kurzweilig ist nicht nur die Präsentation des Programms auch die Akteure legen für ihre Vereine Ehre ein und machen Lust auf mehr Fasnacht.
So beginnt der Nachmittag mit den „Neckarbote-Singers“ von den Seckenheimer Zabbe, sie stellen nicht nur ihren Stadtteil Seckenheim vor, sie begeistern mit dem Kurpfälzer Narrenmarsch und bei „Kartoffelsupp mit Quetschekuche“ läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Und so schwungvoll sollte es weitergehen.
Denn da ist Franz Barth, der Protokoller vom Club der Knöchelträger, der nach Vorbildern in der Politik sucht, da gibt es Monika Müller (Neckarauer Pilwe), die so gerne Prinzessin wär und den schönsten Seufzer der Mannheimer Fasnacht hat.
Das er klein aber oho ist, das weiss in der Mannheimer Fasnacht jeder, Dieter Baier gibt den Blumepeter und fordert auf „kaaft ma ebbes ab“ liebevoll erinnert er an das Mannheimer Original, ein gelungener Beitrag der KKM.
Für die Musik sind aber nicht nur die „Neckarbote-Singers“ zuständig, denn auch Horst Karcher (Stichler) reist sein Publikum von den Stühlen, denn bei ihm ist „rechts, links, vor, zurück“ angebracht und wenn man sich dann noch einmal um sich selbst gedreht hat, ja dann hat man alles richtig gemacht und es gibt Lob vom fasnachtlichen Urgestein.
Sie sind zwar noch nicht so alt wie Horst Karcher, aber in Sachen Stimmung machen gehören sie schon jetzt zu den ganz großen.. Die „Drei Prinzen“ vom Feuerio, das sind Stefan Rinklef, Stefan Hoock und Roberto Troncone, sie verwandeln den Musensaal in ein Tollhaus. Da hält es keinen mehr auf den Sitzen sie nehmen uns mit auf den Weg nach „Mendocino“ lassen uns wissen das „rote Lippen sind zum küssen“ fordern auf „sag mir quanto“ und sind dann mit dem Fliegerlied unterwegs, dazu holen sie sich Kids auf die Bühne die ebenso wie das Publikum im Saal begeistert mitmachen.
Doch nicht nur etwas für die Ohren hat die Fasnacht zu bieten. Da ist das Männerballett der KG Lallehaag, die „Suleiman“, die schaurig schön, a la Harry Potter über die Bühne wirbeln. Begeisterung kommt auf wenn das neue Tanzpaar der Fröhlich Pfalz Janina Karle und Kevin Kruse ihren mit viel Akrobatik gespickten Tanz präsentiert.
Ganz besonders Stolz aber ist Feuerio Präsident Bodo Tschierschke als er „seine“ Funken-Garde ankündigen kann. Ein Tanz der alle Erwartungen erfüllt und auch hier Lust auf mehr macht, denn der Feuerio feiert in diesem Jahr 111 Jahr Prinzengarde und kann mit recht stolz auf seine Garden sein.
Zu einer richtigen Prunksitzung gehört natürlich auch ein Fanfarenzug, der kommt von den Löwenjägern, die den musikalischen Schlusspunkt setzten.
Viel Beifall gab es nicht nur vom Publikum, auch OB Dr. Peter Kurz und Alt-MDL Walter Spagerer und seine Frau Karla waren ebenso wie die ehemaligen Stadtprinzessinnen Lore I. Nicole I. Claudia III, Maren I. und Tanja I. restlos begeistert.

obi