Positiver Rückblick bei der Jahreshauptversammlung der Wallstadter Floriansjünger  
   
 
 
 
   
  Zu den angenehmen Pflichten für Thomas Schmitt gehörte bei der Jahreshauptversammlung in Wallstadt auch die Beförderung von Michael Collet und Timo Dauenhauer.
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Der momentane Zustand des Feuerwehrhauses der Wallstadter Feuerwehr war im letzten Jahr ein Thema bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim-Wallstadt. Geändert hat sich am Zustand des Gebäudes inzwischen nichts, und aufgrund der leeren städtischen Kassen wird sich wohl auch in nächster Zukunft nicht wirklich etwas ändern. Das ist für die Frauen und Männer der Abteilung Wallstadt kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, eher das Gegenteil ist der Fall. So waren bei der Jahreshauptversammlung alle Stühle besetzt.
Gekommen waren Thomas Schmitt, Leitender Branddirektor, und seine Kollegen Karlheinz Gremm, Bernd Zinkgraf, Hans Wasserbäch, Rudi Götz und Notfallseelsorger Diakon Bernhard Kohl. Begrüßen konnte Kommandant Heiko Sohn auch seinen Vorgänger, Ehrenkommandant Roland Schorr, den Mannheimer Stadtrat Roland Weiß und vom Bezirksbeirat Dr. Claudia Schöning-Kalender (SPD) und Christian Rückold (CDU).
Im gemeinsamen Bericht von Kommandant Heiko Sohn und seinem Stellvertreter Enrico Starck gab es natürlich auch erfreuliches, denn fünf Zugänge konnten verzeichnet werden. Von der Jugendfeuerwehr waren Patrick Denk und Tobias Nowak übernommen worden, des weiteren verstärken in Zukunft Andreas Blankenburg, Domenik Schifferdecker und Nina Kilian die Abteilung Wallstadt.
Zur Beförderung konnte man Michael Collet und Timo Dauenhauer gratulieren. Besonders gelobt wurden vom Kommandanten für ihren Einsatz Jan Klei, Peter Krämer und Patrick Denk. Die Wallstadter leisteten in 8.029,75 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Ob nun für den Ernstfall zu proben, Sicherheitswachen zu leisten, bei Brandeinsätzen zugegen zu sein oder in ständiger Rufbereitschaft, die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr leisten einen wichtigen Teil zur Gewährleistung der Sicherheit der Mannheimer Bürgerinnen und Bürger.
Gelungen war auch der der gemeinsame Ausflug der Abteilung ins Technikmuseum nach Speyer. Berichtet wurde auch von verschiedenen Einsätzen. Dazu kommt selbstverständlich auch der „Tag der offenen Tür“, eine Veranstaltung bei der man sich der Wallstadter Bevölkerung präsentieren kann. „Es ist ein Fest für alle Freunde der Feuerwehr“ freut sich Enrico Starck, denn „das Konzept stimmt“, Man kann bei dieser Gelegenheit nicht nur einen Blick auf die Feuerwehrautos werfen, der Jugendfeuerwehr bei einer Übung zuschauen, es besteht einfach die Möglichkeit mit den Frauen und Männern der Abteilung ins Gespräch zu kommen.
Auch die Jugendarbeit nimmt einen wichtigen Teil der Aktivitäten in Anspruch. So ist auch der Bericht von Jugendwart Philipp Jakobi durchaus positiv, denn mit den 12 Jugendlichen hat man 21 Übungen gemacht, darunter auch die 24 Stunden Übung, bei der man den Ernstfall probte. Positiv wird auch das Engagement innerhalb von Wallstadt gewürdigt. Dr. Claudia Schöning Kalender, BBR-Sprecherin der SPD Wallstadt, und Christian Rückold, Bezirksbeirat der CDU, bedankten sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit bei den verschiedensten Veranstaltungen in Wallstadt und die gute Zusammenarbeit.
Auch Thomas Schmitt, Leitender Branddirektor bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Abteilung Wallstadt und die geleistete Arbeit, „Die Wertschätzung zeigt sich schon dadurch, dass heute Abend die Führungsspitze hier in Wallstadt angetreten ist“. Doch auch Schmitt weiß, das der Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr recht einfach ist „Aber bevor die Kameradinnen und Kameraden tätig werden können, ist ein hohes Maß an Engagement in Bezug auf die Ausbildung nötig“, denn zuerst müssen hier die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Darum ist in den geleisteten Stunden auch immer Verwaltungsarbeit nötig. Alles muss dokumentiert werden, alles muss geprüft werden. „Die Sicherheit der Bevölkerung steht im Vordergrund“ so Schmitt, doch auch die eigene Sicherheit darf nicht zu kurz kommen, darum ist auch die Weiterbildung ein wichtiger Faktor.
Es gab selbstverständlich noch Wortmeldungen zum Thema Umbau des Feuerwehrgerätehauses, die Situation der Umkleidemöglichkeiten der Frauen in der Abteilung und die Tatsache, dass es keinen eigenen Raum für die Jugend gibt. Diakon Bernhard Kohl forderte die Wallstadter auf „Bleibt am Ball“. Und das werden die Freiwilligen der Feuerwehr auf jeden Fall auch machen, denn es kann ganz schnell gehen, dass sie zum Einsatz gerufen werden.

Obi