Chorgemeinschaft Germania-Liederkranz setzte musikalische Akzente  
   
 
 
 
   
  Die Chorgemeinschaft Germania Liederkranz unter der Leitung von Dirigent Roland Bernhard begeisterte beim Frühschoppen am Montag mit italienischen Melodien
Bild: Jakobi
 
 
         
 
 
Drei Tage lang war der Rathausvorplatz absoluter Mittelpunkt Wallstadts. Die Mitgliedsvereine der IWV hatten gemeinsam zur Wallstadter Kerwe eingeladen. Am Anfang stand traditionell die Eröffnung am Kerwesamstag durch Kerwebürgermeister Otmar Lenhardt mit seinen Kerweborscht, der Brassband und natürlich unserer Stadteilbürgermeisterin Patricia Munterde. Auch wenn die Teilnehmer des Kerweumzugs etwas früher losgezogen waren und daher auch die Eröffnung im Festzelt früher als angekündigt statt fand, das Zelt fühlte sich dann bis zum Abend. Und die gegrillten Bratwürste und Steaks von der Freiwilligen Feuerwehr fanden schnellen Absatz. Und die Live-Musik der Partyband „Citybeats“ tat ihr Übriges dazu. Sonntags fand dann der Frühschoppen mit Weißwurstessen statt. Mit den Vereinsvorständen wurde nach dem Faßbieranstich auf die Kerwe angestoßen. Schon beim Festbieranstich am Samstag hatte sich IWV Vorstand Bernd Rothacker bei allen Vereinen und Helfern bedankt. Sein besonderer Dank ging aber auch an alle Sponsoren und den MSC Wallstadt, die der IWV ihre Bar zur Verfügung gestellt hatten. Für die richtige musikalische Stimmung sorgten dann bis Montag die „Flying Dutchman“ mit einer gelungenen Mischung aus Rock, Schlager und Oldies. Montags gab es dann ab 11 Uhr das beliebte und traditionelle Wellfleischessen. Musikalische Akzente setzten die Sänger der Chorgemeinschaft Germania-Liederkranz. Sie überzeugten nicht nur mit schwungvollen italienischen Melodien, auch ihre Weinlieder und nicht zuletzt ihr Outfit waren klasse. Für das neue IWV-Kerweteam war es eine Bewährungsprobe, die wunderbar gemeistert wurde; bis auf Kleinigkeiten hatte man eigentlich alles bestens im Griff und konnte sich nicht über mangelnde Besucherzahlen beklagen. Wenn jetzt noch seitens der Stadt gewährleistet werden könnte, dass man im nächsten Jahr auf dem umgestalteten neuen Rathausplatz wieder in alter Tradition feiern könnte, bzw. dass man auch an feste Anschlüsse für Wasser und Strom denken würde, dann steht einer Fortsetzung eigentlich nichts mehr im Wege. Doch hier ist nun einmal die Stadt gefragt, jetzt und für die Zukunft eines solchen Festes auch die Weichen zu stellen.

obi