Claus Eisenmann rockt den „Zauberwald“  
  Prunksitzung der KG Lallehaag in Feudenheims guter „Stubb“  
 
 
 
  Die Lallehaag Garde eröffneten mit ihrem Einmarsch den Abend.
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Hexen, Zauberer und Feen, aber auch Wichtel und Einhörner, überhaupt alle Lebewesen, die sich so im Zauberwald tummeln, waren nicht für das Schneetreiben rund um die Feudenheimer Kulturhalle zuständig. Doch zum großen Glück hatten die Feen ihren Feenstaub über Feudenheim ganz fein verteilt, und so „flogen“ alle Gäste planmäßig ein.

Im Lallehaag Zauberwald wurde man sogleich von einer großen Schar Zwerge musikalisch begrüßt. Der 1. Feudenheimer Spielmannszug hatte sich auch in Sachen Outfit wieder auf das fasnachtliche Thema der KG Lallehaag „Hexen, Zauberer und Feen – Beim Lallehaag 2010“ eingelassen. Klasse das Bild, das sich auf und vor der Bühne bot, denn mit den Spielleuten waren auch die Garde und der Elferrat mit einmarschiert.

Das Programm wurde, wie Bibi-Blocksberg sagen würde, von Ober-Zauberer Werner Barth ganz einfach „Hex, hex“ herbeigezaubert. Den Anfang machte „Protokoller“ Klaus-Peter Becker. Vom Unwesen das Trolle, Wichte und Hexen, im Bund, Land oder Stadt trieben, berichtete er gerne und gab auch unumwunden zu, dass er die Nase voll habe vom „analogen“ Käse, von den “Märchen“ um Porsche, VW oder Opel.

Alle hatten sich ganz große Mühe gegeben und das zauberhafte Kampagne-Thema in vielen kleinen und großen Details aufgegriffen. Angefangen mit den kleinsten, den Wichteln, die als supersüße Hexen mit ihrem Schautanz alle „verzauberten. Sie durften dann auch gleich auf der Bühne bleiben und für das Mannheimer Stadtprinzenpaar, Jessica I. und Dirk I, einen zauberhaften Rahmen bilden „Wir hätten Euch so gerne tanzen sehen“ bekannte Jessica I. und Dirk I. stimmte ihr da zu. Leider hatten die fasnachtlichen Regenten nicht viel Zeit mitgebracht und mussten gleich wieder los.

Auch das Lallehaag-Programm lief sofort weiter, denn vor der Tür stand „Margit Sponheimer“ alias Norbert Pauli in fescher Gardeuniform. Der Nurejew aus der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar, der für Essen und Trinken fast alles machen würde, begeisterte nicht nur mit seinem Vortrag, auch seine Tanzeinlage zum „Gelle“-Lied war klasse. Überhaupt waren die „eigenen“ Beiträge ein Pfund, mit dem man wuchern kann.

Da sind die Auftritte der beiden Jugendtanzmariechen Janina Stella Jackstadt und Kimberly Köhnlein, der Jugend- und Juniorengarde und der Offiziersgarde. Sie alle werden vom Trainerteam Maike Ehhalt und Claudia Proßwitz bestens betreut. Immer wieder eine tolle Show liefert auch das Show-Team ab.
Übertrieben werden da bei ihrer Playbackshow Stars und Sternchen auf den Arm genommen. Da tanzt Lady Gaga, mit den Söhnen Mannheims und Catarina Valente und auch Gitte, die unbedingt einen Cowboy zum Mann will, ist mit dabei. Zum Zuge kommen auch die Suleiman, in dieser Kampagne von Zauberlehrling Harry Potter inspiriert, müssen sie sich nach dem Tanz allerlei von „Putze“ Jutta Jöhl anhören. Die hatte sich auch mal „Backstage“ umgehört hat gab da so einiges über die Trainingsstunden der „Suleimänner“ zum besten.

Mit den Pfunden wuchern, oder als eine Elfe auf dem Diättripp zeigte sich Jana Schüppel, die sich bestimmt „1000 mal gewogen hatte“ Als Gäste in der Bütt waren der Saarländer „de Molli“ – Oliver Sauer und direkt vom Hotel „Kakadu“ Frank Böhme gekommen. Auch die Karlsternhexen fielen vor der Pause noch über die Fasnachter her und fanden in Neu-Elferrat Günter Kolb ein schnelles Opfer für ihre Späße. Ein Zauber, ein Hexenmeister der Musik, des Rock `n Roll ist Claus Eisenmann. Er entertaint al a Robby Williams, tanzt auf den Tischen. Zieht seine Show ab und bringt „sein“ Publikum zum Tanzen. Ein Auftritt, bei dem auch sein Lied „Und wenn ein Lied meine Lippen verlässt“ nicht fehlen darf.

Begeistert vom Programm war nicht nur KKM Chef Georg Wolf, auch die Gäste aus Politik, Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Reinemund, Landtagsabgeordnete Helen Heberer, Stadträtin Birgit Sandner-Schmitt, befreundete Feudenheimer Vereine freuten sich über ein klasse Programm, bei dem sich die Feudenheimer Fasnachter wieder einmal bestens in Szene gesetzt hatten .

obi