Patricia Munterde neue Abteilungsleiterin der Bürgerdienste in Mannheim  
  oder von Wallstadt ins „Filsbachschlößchen“ nach K 7  
 
 
 
   
  Patricia Munterde wechselte vom Bürgerdienstbezirk II ins "Filsbachschlößchen" nach K 7
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

„Niemals geht man so ganz“, nun das trifft auf jeden Fall auf Patricia Munterde zu. Auch wenn sie nun nicht mehr als Bezirksbürgerdienstleiterin für den Bezirk II, Feudenheim-Käfertal-Vogelstang-Wallstadt, alleine zuständig ist, sondern seit 1. März für alle Mannheimer Bürgerdienste, wird man sie bestimmt noch bei der einen oder anderen Veranstaltung in ihrem „alten Bezirk“ sehen.
Was wird sich in Zukunft für Patricia Munterde ändern? „Habe statt 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jetzt 120, direkt sind mir die 5 Bezirksleitungen sowie die Leitung der Zulassungs- und Führerscheinstelle unterstellt“. Ihr neuer Dienstsitz ist in K 7. Ihre Abteilung Bürgerdienst umfasst im weitesten Sinn den Bürgerservice, also die reine Angebotspalette mit Melde- und Passwesen, Zulassungs- und Führerscheinwesen, Rentenwesen, sowie Teilen des Standesamtswesens.
Eine große Aufgabe liegt also vor Ihr , doch hat sie sich vorgenommen „keine zentrale Fachfrau zu werden, sondern weiterhin Ansprechpartnerin für die Stadtteile zu sein.“ Sie wird auch in Zukunft die Bezirksleitungen vor Ort unterstützen und auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten vor Ort sein. Ein großes Ziel hat sie gesetzt, denn auch “Die Weiterentwicklungen unserer Serviceleistungen sowie den Umbau der Verwaltung (Change) begleite ich aktiv mit“.

Seit 1997 ist Patricia Munterde bei den Bürgerdiensten beschäftigt, Ihr „erster“ Stadtteil war Wallstadt. „Bin dankbar, dass Ihr mich in Wallstadt so warmherzig aufgenommen habt und mir dadurch auch die Möglichkeit gegeben habt, mich zu entwickeln“. Nicht vergessen wird Patricia Munterde auch ihren ersten IWV-Neujahrsempfang in Wallstadt, bei dem sie sogleich von den Gowe zur Ehrensenatorin gekürt wurde. Eine Herausforderung war auch die 'Aktion Rathaus', die ihr gezeigt hat, wie sehr die Wallstadter an 'ihrem' Rathaus hängen und dass es nicht einfach nur so ein Amtsgebäude ist.
Die Einrichtung der Serie 'Kultur im Rathaus' hat ebenfalls bewirkt, dass das Rathaus fast schon ein Ort der Begegnung geworden ist. „KIR“, die sie gemeinsam mit Manuela Müller organisiert, ist fester Bestandteil des Wallstadter Veranstaltungslebens geworden und soll nach Wiedereröffnung des Rathauses weitergehen. „Ich freue mich sehr, dass wir mit viel Glück in das Zukunftsinvestitionsprogramm des Landes gekommen sind, wodurch jetzt endlich ein großer Wurf gelingt: Die Komplettsanierung des Gebäudes, das durch geschickte Planung nicht nur hell, freundlich und barrierefrei wird, sondern auch mehr Nutzungsmöglichkeiten (vor allem im OG) hat. Der gleichzeitige Umbau des Platzes vervollständigt dann das Ensemble“. Diesen Prozess der Umgestaltung möchte Patricia Munterde auch als Abteilungsleiterin weiter begleiten.

Auch nachdem Munterde den Bezirk Ost übernommen habe, konnte sie sich zu 100 % auf ihre Mitarbeiterinnen, Magda Zahnleiter und Jutta Wolf verlassen „Seit 1997 haben mich beide unverändert in Wallstadt unterstützt“ . Außerdem hatte sie auch von 1997 bis 2007 in Wallstadt gewohnt.

Dann kamen Feudenheim, Vogelstang und auch Käfertal hinzu. „Auch hier gilt, ein warmherziger Empfang, sehr gute Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinschaft“. Hier gefiel ihr natürlich ihr Arbeitsplatz im sehr schönen, bereits 1999 sanierten, historischen Rathaus gut.
Gerne erinnert sie sich an das Osterbrunnenfest, Brunnenfest, Weihnachtsmarkt und viele andere Veranstaltungen. Das gilt für all „Ihre“ Stadtteil, denn egal ob nun Wallstadt, Feudenheim oder Vogelstang., wann immer es ihr möglich war, besuchte sie kleine und große Veranstaltungen, war Ratgeber und ging ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, dem „trauen“.
„Ich bleibe weiterhin Standesbeamtin und werde vereinzelt trauen, so eine angenehme Aufgabe kann ich nicht einfach ablegen“. Seit 2007 wohnt Patrica Munterde auf der Vogelstang, auch hier gilt „Wurde dort sehr schnell angenommen, auch wegen meinem sehr gutem Verhältnis zum Bürgervereinsvorsitzenden Heinrich“. Frischer Wind tut dem „Amtsschimmel“ bestimmt gut, und wir aus dem „Bürgerdienstbezirk II“ wünschen ihr viel Erfolg und freuen uns schon jetzt auf weitere Begegnungen mit Patricia Munterde.



obi