Dauert Rathaussanierung doch etwas länger?  
  Bürger unzufrieden über die langen Wege  
 
 
 
   
  Rathaus Wallstadt
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Ein Thema bei der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung im evangelischen Gemeindehaus war natürlich auch die Rathaussanierung und die notwenige Schließung des Bürgerdienstes bzw. die Auslagerung nach Feudenheim, Vogelstang und Käfertal. Doch wo gehobelt wird, da fallen auch Späne, sagt man. Eigentlich hatte sich Bürgerdienstleiterin Patricia Munterde bemüht, eine Zwischenlösung für die Wallstadter zu finden. „Wir brauchen eine städtische Standleitung für unsere Computer, fürs Telefon usw.“ doch leider hatte sie vergeblich bei Feuerwehr und Schule nachgefragt. Es gab da keinen Raum, den man hätte benutzen können.

Vom Fachbereich Städtebau waren Birgit Steinmaßl und Jörg Ackermann gekommen, um über den Sachstand der Arbeiten zu berichten. Im Rathaus hatte man bereits mit den Vorarbeiten begonnen. Es mußte alles ausgeräumt werden und auch die IWV mußte den „Raum der Begegnung räumen“. Da man auch zeitgleich mit der Rathausplatzsanierung beginnt, werden die nötigen Leitungsverlegungen rund um das Rathaus mit der nötigen Detailplanung und Zeitabstimmung vorgenommen. Dazu gehört auch die Planung, wann das Baugerüst für die Sanierung der Fassade aufgestellt wird.

Da hier alles Hand in Hand läuft, müssen auch die dringend benötigten Parkplätze vorhanden sein. Birgit Steinmaßl vom Fachbereich Städtebau erklärte, dass bis Februar eigentlich die Ersatzparkplätze in der Gundelsheimer Straße bereit stehen sollten. Doch da muss auch das Wetter mitspielen, denn bei Minus-Temperaturen ist an Arbeiten im Freien nicht zu denken. Erfreulich ist, dass bei den ganzen Sanierungsarbeiten nicht nur ein barrierefreier Zugang zu den Bürgerdiensten geschaffen wird, auch der Zugang zu den oberen Räumen mittels Fahrstuhl ist gesichert. Dieser soll im Durchgang zur Schulzenstraße gebaut werden. Wenn alles gut und nach Fahrplan läuft, könnten Ende August, Anfang September die Arbeiten im Rathaus abgeschlossen sein.

BBR Janec Gumowski (SPD) wollte im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen wissen, ob hier auch Wallstadter Firmen bei den Ausschreibungen berücksichtigt sind, dies wurde von städtischer Seite bestätigt. Auch die Frage von BBR Rüdiger Löb wegen des doch eher störenden Telefonhäuschen vor dem Rathaus konnte gleich beantwortet werden, denn nach der Rathaussanierung wird es einen neuen Standort erhalten.

Bleibt da noch die Frage nach der Beleuchtung des Rathauses und des Platzes. „Da wäre eine flexible Lösung das Beste“ kam von Dr. Claudia Schöning –Kalender. Birgit Steinmaßl sicherte zu, dass die Standorte der Lampen dementsprechend eingeplant würden.

obi