Jugendtreff Wallstadt –  
  eine Geschichte mit Happy-End  
 
 
 
   
  Die Gemeinschaft in Wallstadt funktioniert
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Für Bürgermeister Christian Specht ist das Thema Jugendtreff Wallstadt eine Geschichte mit Happy-End. Für den Wallstadter Bezirksbeirat eine Never-Ending-Story mit gutem Ausgang, denn lang hat man für eine solche Einrichtung, die längst überfällig war, gekämpft. Und nun scheint man so langsam am Ziel der Träume zu sein.
In Sachen Standort sind nunmehr noch zwei Plätze im Rennen. Dazu gehören ein Neubau auf dem Gelände der SpVgg 1910 Mannheim-Wallstadt oder Räume im evangelischen Gemeindehaus. Die Bauanfrage für einen Neubau bei der Sportvereinigung wurde bereits positiv beschieden. Gespräche mit der evangelischen Kirchengemeinde seien auch im Gange, so Klemens Hotz vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Bei beiden Standorten träte die Stadt als Mieter auf, die in Jugendtreffs üblichen Standards würden bei den Locations aber eingehalten werden.
Mit einbezogen werden die Jugendlichen, die auch an diesem Abend wieder vertreten waren und gemeinsam mit Nadine Schantz, zuständig für die offene Jugendarbeit in Wallstadt, die Diskussion aufmerksam verfolgten. Auch Gespräche mit den Anwohnern sollten stattfinden, denn da hat man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.
Eine weitere „Baustelle“ ist der Lärm, den die Autobahn A 6 nach dem Ausbau macht. Doch woran es jetzt genau liegt, dass die Lärmbelästigung an verschiedenen Stellen in Wallstadt zugenommen hat, konnte Ute Lehnertz vom Fachbereich Städtebau nicht wirklich erklären. Im Lärmgutachten aus dem Jahr 1993 ging man von einem Verkehrsaufkommen von 100.000 Fahrzeugen pro Tag aus; da derzeit nur etwa 75.000 Fahrzeuge die Strecke befahren, kann es am Aufkommen nun nicht liegen. Eine Situation, die für die Bürger ein Problem darstelle und nicht befriedigend sei, erkennt auch Bürgermeister Specht und verspricht „Wir nehmen dieses Thema nicht auf die leichte Schulter und suchen gemeinsam nach Lösungen.
Lösung könnte vielleicht der sogenannte Flüsterasphalt sein, doch dass man die A6 mit einem solchen Straßenbelag, kurz nach der Fertigstellung verbessert , ist wohl unwahrscheinlich. Positives gab es da schon eher zum geplanten Hortanbau an der Wallstadtschule. „Zur Zeit sind wir am Prüfen und Zusammentragen“ so Hans-Jürgen Heißner , Fachbereichsleiter Schule. Bis zum Herbst sollen alle Pläne und Daten vorliegen und dann in einer Vorlage für den Gemeinderat zusammen gefasst sein. Für die Bauphase müsste ein Jahr eingeplant werden. Lösungen mit der Christ-König-Gemeinde, zum Wohl der Hort Kinder, wären gesucht und auch gefunden worden. „Da sieht man, dass die Gemeinschaft in Wallstadt funktioniert“ so Hans-Jürgen Heißner über das Ergebnis der Gespräche.

obi