Kerwe-Montag –  
  Wellfleisch lockt noch immer  
 
 
 
  Volles Haus zum Wellfleischessen
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Der Kerwe-Montag ist traditionell der Tag, an dem es Wellfleisch und Schlachtplatte gibt. Da kann es noch so warm sein, das Zelt ist immer gerammelt voll. Man trifft an diesem Tag traditionell die eine oder andere Handwerksfirma, Stammtischrunden aus Feudenheim und Wallstadt und natürlich viele Vereinsvertreter, wenn sie nicht gerade beim Kerwe-Einsatz sind.

Montags ist dann auch mal die Möglichkeit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Für IWV-Vorsitzenden Bernd Rothacker und sein Kerwe-Team waren es anstrengende Tage. Doch die Resonanz zeigte, die ganze Arbeit hat sich gelohnt. „Wir werden auch im nächsten Jahr wieder da sein und Kerwe feiern“ verspricht Rothacker, doch in welcher Form, da muss man erst mal abwarten. Es war in diesem Jahr schon ein besonderer Kraftakt, besonders in finanzieller Hinsicht, denn das Zelt, das man in den vergangenen Jahren hatte, konnte auf Grund der Rathausplatz-Umgestaltung nicht mehr gestellt werden; und da ist auch im nächsten Jahr Handlungsbedarf. Wie das gelöst wird, man wird sehen.

Positives gab es auch aus der „Rathaus-Cafeteria“ zu vermelden. Fast 70 Kuchen, vom traditionellen „Quetsche-Kuchen“ bis hin zu leckeren Torten, die Auswahl war wirklich groß. Zu dem gab es Möglichkeit, im zur „Cafeteria“ umgestalteten Trausaal Kaffe und Kuchen zu verzehren. „Wir waren wirklich vom Zuspruch angenehm überrascht“ so Manuela Müller, MSC Vorsitzende, die mit ihrem Team dort im Einsatz war.

Sehen konnte man im Rathaus zudem noch Fotos, die von unserer Mitarbeiterin Elvira Jakobi in den letzten Jahren gemacht wurden. Die verschiedensten Veranstaltungen hat sie immer mit ihrem Foto festgehalten. Gut angenommen wurden bei der Kerwe auch die Flammkuchen. Ob nun ganz traditionell oder auch die vegetarische Variante: „Wir waren da ausverkauft“ - für Bernd Rothacker aber auch ein Zeichen, dass man auch mal was anderes zum Essen anbieten kann, und dies wurde auch angenommen.

Alles in allem war es wieder ein enormes Event, denn drei Tage arbeiten und feiern wird für die Vereine immer schwerer, da es in vielen Vereinen an Nachwuchs fehlt. Auch da muss man sich etwas einfallen lassen.

obi