BDS Feudenheim ist 30. Hungerleider-Ordensträger  
  KG Lallehaag zeichnet das Engagement der Selbständigen im Stadtteil aus  
 
 
 
  Mit dem 30. Hungerleiderorden wurde der BDS Feudenheim ausgezeichnet. Doris Kirsch nahm die Auszeichnung stellvertretend für den BDS Feudenheim entgegen.
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Nun ist es raus, denn nicht nur das Geheimnis um die Person der neuen Stadtprinzessin und des Stadtprinzen ist für die Mannheimer Fasnacht vor Kampagnenbeginn eines der bestgehüteten Geheimnisse. Auch die Frage, wer neuer Hungerleider-Ordensträger wird, beschäftigt nun schon seit 30 Jahren die Fasnachter in Mannheim und der Region. Bevor das Geheimnis um den 30. Ordensträger von Lallehaag-Präsident Werner Barth gelüftet wurde, durfte man sich in der Feudenheimer Kulturhalle mit Hähnchenschlegel und leckeren Salaten stärken.

Begonnen hatte das diesjährige Hungerleideressen mit dem 1. Feudenheimer Spielmannszug, welcher die begehrte Auszeichnung im Jahr 2004 erhielt. Überhaupt waren in diesem Jahr viele Ordensträger unter den Gästen. So konnte Lallehaag-Präsident Werner Barth die Ordensträger Christiane Forelle (1996), Helmuth Hähn (1998), Rolf Braun (2000), Georg Wolf (2005) und Bernd Ringer (2007) begrüßen. Der letztjährige Ordensträger Peter W. Ragge hatte an diesem Abend die Ehre, die Laudatio auf den neuen Ordensträger zu halten. Wie es sich für einen gestanden Journalisten mit Feudenheimer Insider-Wissen gehört, hatte er gründlich und umfassend recherchiert und sich ein eigenes Bild vom künftigen Hungerleiderordensträger gemacht.

Er beginnt seine Laudation mit der Frage „Warum heißen Einzelhändler, Einzelhändler – weil sie einzeln handeln“ dagegen stehe der KG Lallehaag, denn der stünde für Geselligkeit und Humor und würde diese Eigenschaften auch pflegen. Als gebürtiger Feudenheimer, der hier aufgewachsen sei, sei es etwas besonderes gewesen, den Hungerleiderorden zu erhalten. Über den neuen Ordensträger weiß er, dass er vieles tut, das Feudenheim ein lebens- und liebenswerter Stadtteil ist und bleibt. Das zeige sich in vielfälltiger Form, bei vielen Veranstaltungen. Und nun ist es klar, es ist wieder ein Verein, der ausgezeichnet wird. Und Peter W. Ragge berichtet noch mehr, besonders von der Frau an der Spitze des Vereins, die in Doppel-Funktion so einiges auf die Beine stellt, und das trotz so mancher Schwierigkeiten, denn er spricht von einer Frau „die nicht nur Menschen, sondern auch Feudenheim schöner macht“.

Spätestens jetzt ist es klar, gemeint ist der BDS Feudenheim und damit auch Frontfrau Doris Kirsch. Denn als Vorsitzende des Feudenheimer BDS und als Vorsitzende des Feudenheimer Kerwevereins ist sie oft in Doppel-Funktion unterwegs. Und dann muss sie natürlich auf die Bühne, begleitet von Claudia Prosswitz, der ehemaligen Stadtprinzessin des Lallehaags und der noch amtierenden Stadtprinzessin Manuela Kniehl wurde Doris Kirsch auf die Bühne begleitet.
Viel Beifall gab es für sie auch von Stadträtin Birgit Sandner-Schmitt, Stadtprinz Oliver Althausen, den Aktiven des Lallehaag, Lallehaags 1. Vorsitzenden Norbert Pauli, Senatspräsident Klaus-Peter Becker, Rainer Holzhauser von der Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalsvereine; Bezirksbürgerdienstleiter Frank Kassner und den Vertretern der Feudenheimer Vereine.

“Es ist uns eine Ehre, diese Auszeichnung zu erhalten“, die BDS Vorsitzende nahm gerne in Vertretung ihrer Vorstandmitglieder diese Ehrung an. Eine Urkunde, ein Blumenstraß und natürlich die goldene Erstprägung des Jahresorden der Kampagne 2010/2011 am grünen Band. Es ist die höchste Auszeichnung, die die KG Lallehaag nach außen vergibt. Und dessen ist sich die BDS Vorsitzende auch bewußt „Ich persönlich fühle mich auch sehr ausgezeichnet und bestätigt“ freut sich Doris Kirsch.

Von Ehrenpräsident Hans-Georg-Schubert bekommt sie noch einen extra gestalteten Pin, damit sie als Hungerleiderordensträgerin auch sofort erkannt wird. Alle Ordensträger wurden dann noch auf die Bühne zu einem gemeinsamen Bild gerufen, bevor der offizielle Teil vorbei war. Dann wurde es noch einmal so richtig lustig, denn zwei „Stroßekehrer“ kamen zum Zug, extra vom Ludwigshafener Prinzregententheater waren Andreas Burger und Günter Krieger gekommen, um hier die Lachmuskeln zu strapazieren. Musikalisch umrahmt wurde der Abend in bewährter Manier von Lallehaags Haus- und Hof Musikus, Walter Selwitschka, der den richtigen lustigen Ton ins Foyer der Feudenheimer Kulturhalle brachte.

Obi

Vormerken: nächster Lallehaag-Termin in Feudenheim ist am 18.11. um 19:59 Uhr die Kampagne-Eröffnung mit Ordensfest, Tombola und Tanz in der Feudenheimer Kulturhalle. Kartenvorverkauf: Zigarren Brehm oder per Mail an Post@Lallehaag.de.