„Kultur im Rathaus“-Team bat zur Eröffnungsmatinée  
   
 
 
 
  Ein gelungener Morgen mit v.L. Ursula Kämmle, Ulrich Wellhöfer, Siegfried Laux, Patricia Munterde, Friedemann Stihler und Manuela Müller
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Schon vor Beginn der sonntäglichen Rathausmatinee hatten die Wallstadter und Wallstadterinnen die Gelegenheit genutzt, das neue Obergeschoss des Rathauses zu besichtigen.
Groß und hell sind die neuen Räume. Und doch hatte man das Gefühl , bei diesem Besucherandrang, es fehlten noch Stühle, denn viele Gäste mussten stehen. Doch Manuela Müller und Patricia Munterde versprachen gleich „Wir ordern noch Stühle nach“ .
Zu bewundern gab es nicht nur die neuen Räumlichkeiten, da waren auch die Bilder von Ursula Kämmle „Wallstadt schwarzweiß“ zu entdecken. Einen tollen musikalischer Auftakt bescherten dann „Joyful Voices – Das rote Mikrofon“ unter der Leitung von Friedemann Stihler, präsentierte der Chor Gospelmusik vom Feinsten. Und es gab auch noch eine besondere Premiere. „Wir haben nicht davor zurückgeschreckt, etwas Neues mit zu bringen“ und schon gab Stihler den Ton an für den Hit der Münchner Freiheit „So lang man Träume noch leben kann an“.
„Nicht zum ersten Mal und auch hoffentlich nicht zum letzten Mal darf ich Ihnen heute Siegfried Laux ankündigen“ Manuela Müller gab auch gleich den Hinweis auf das Buch „Der Drumbeder von Wallstadt“ aus dem Laux an diesem Morgen vorlas. Das Büchlein vom Mundartdichter Max Barack war vor fast 100 Jahren zum ersten Mal erschienen und wurde nun gemeinsam mit Kultur im Rathaus und dem Feudenheimer Wellhöfer-Verlag neu aufgelegt. Aufmerksam gemacht hatte Laux das „KiR-Team“ bei einer Lesung im Jahr 2009 auf dieses Buch, das sich in seinem Besitz befand. Begeistert war man damals gewesen und dank gemeinsamer Anstrengungen war es dann im September 2009 in Druck gegangen.
Auch dank der Unterstützung des Wallstadter Bezirksbeirates konnte es nun bei der Einweihung des Rathauses, vorgestellt und verkauft werden. Begeistert hörte man Siegfried Laux zu, der mit großer Begeisterung aus dem Büchlein vorlas und den Gedichten „Was ich verzähl, is alles wohr“ so richtig Leben einhauchte.
Unter den Zuhöreren waren nicht nur die Backsteinträger Sebastian Filser und Heinrich Müller, auch die ehemalige Gemeindesekretärin Gudrun Droick und Vertreter des Wallstadter Bezirksbeirats waren gekommen.

obi