Rauschende Ballnacht zu Ehren der Stadtprinzessin Eva-Maria I.  
  Inthronisation mit vielen Highlights im Mannheimer Rosengarten  
 
 
 
   
  Begeistert ist auch Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Mannheim/ Als sie das erste Mal die Worte an ihr närrisches Volk richtet, ist bei Eva-Maria I. von Aufgeregtheit oder Nervosität nichts zu merken. Mit strahlendem Lächeln war sie am Arm von Fröhlich Pfalz Präsident Jockel Bender unter dem Trommelwirbel und mit Dudelsack-Klängen der Pipeband „Strassergarde“, durch den Saal auf die Bühne geleitet worden. In einer traumhaften lila Robe, über und über mit silbernen Applikationen verziert und einer langen Schleppe verzaubert sie schon das erste Mal ihr närrisches Volk. Ehrensenatspräsident Bert Schreiber obliegt es, die Inthronisation zu moderieren, und er macht das so souverän, wie man es nicht anders von ihm erwartet. Doch zuerst wird Eva-Maria I. von Präsident Jockel Bender ganz offiziell zur Stadtprinzessin proklamiert und erhält auch aus seiner Hand ihr Zepter.

Von Senatspräsident Jürgen Messmer bekommt sie ihren vom Senat gesponserten Orden. Dann ist er da, der große Moment: Mannheims neue Regentin verspricht strahlend und mit absolut fester Stimme „eine gute Regentin zu sein“, sie wolle das Brauchtum pflegen, als lebensfroher und fröhlicher Mensch präsentiert sie sich und ein wenig später auch ihr Motto. Begeistert ist auch Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht. Gerne war er für den erkrankten Oberbürgermeister eingesprungen. Gerne überbrachte er die Grüße der Stadt Mannheim und des Gemeinderats.

Für ihn als Feuerwehrdezernent war es zudem eine besondere Freude, einem ehemaligen Mitglied der Jugendfeuerwehr zu diesem hohen Amt zu gratulieren. In Anspielung auf die „Verpackungsgröße“ des künftigen Stadtprinzen des Feurios stellte er bei Bedarf die neue Drehleiter der Berufsfeuerwehr ganz spontan zur Verfügung. Die künftige Größe des Feurio-Prinzen beschäftigte auch den noch amtierenden Prinzen. Als der „kleine Prinz“ vom Feuerio hatte Oliver I. gemeinsam mit seiner Stadtprinzessin, Manuela I. schon einen gewissen Kultstatus erreicht und trotz Größenunterschied „Wir hatten eine supertolle Zeit“.

Zu den Gratulanten gehörten an diesem Abend auch die Vertreter der federführenden Vereine, von Ihnen bekam Eva-Maria I. einen Ring geschenkt. Präsident Jürgen Lessmeister von der Vereinigung „Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine“ hatte es sich nicht nehmen lassen und war gerne nach Mannheim gekommen, um persönlich die neue Regentin willkommen zu heißen. Die Glückwünsche der Karnevalskommission Mannheim überbrachte Vizepräsident Thomas Dörner, und vom prinzenstellenden Verein, der Großen Carnevalgesellschaft Feuerio, war Kultusminister Stefan Hoock gekommen. Er überbrachte die Grüße des neuen, noch unbekannten und streng geheimen Stadtprinzen.

Zuvor aber hatten die ehemaligen Lieblichkeiten der Fröhlich Pfalz, allen voran Tanja Disch, ihrer Nachfolgerin gratuliert. Einer liebgewordenen Tradition ging dann auch Claudio Troncone nach, vom Hofjuwelier Franco Troncone gibt es seit 17 Jahren immer eine Kette mit Namenszug in Gold. „Sie soll dich am die schöne Zeit erinnern“ wünscht ihr Claudio Troncone. Es war eine würdige Inthronisation, die auch richtig gut ankam, und als dann Eva-Maria I. am Arm ihres Vaters Karl-Heinz Öchler den Ball eröffnet, da war auch Prinzessinnen-Mutti Andrea ein wenig erleichtert über die große Souveriänität, mit der ihre Tochter den ersten großen Auftritt absolviert hatte. Souverän ging es dann auch weiter, denn zu Ehren der neuen Lieblichkeit tanzte die Gemischte Garde aus Landau, und später begeisterte noch Entertainerin Edwina de Porter. Begeistert von Mannheims neuer Regentin zeigten sich auch die Vertreter der Politik.

Von der SPD begrüßte Bert Schreiber dann vom EU-Parlament Peter Simon, vom Bundestag Stefan Rebmann, Dr. Stefan Fulst-Blei vom Landtag, Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer und den Stadtrat vertraten Stadträtin Andrea Safferling und Reinhold Götz . Als Senator und CDU-Stadtrat wurde auch Richard Karl besonders begrüßt. Musikalische Akzente setzten an diesem Abend „Sandy Soundorchestra“, Peter Becker & Friends und im Foyer Joachim Schäfer.

Obi