Aus dem Bezirksbeirat Wallstadt  
  Standortfrage Jugendtreff Wallstadt  
 
 
 
   
  Auch die Fachbereiche beschäftigt das Thema Jugendtreff
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Für Übergangslösungen in punkto Jugendtreff Wallstadt ist die derzeitige Übergangslösung das „Rose-Pub“, „dafür sind wir der Pächterin sehr dankbar“ betont Nadine Schantz, zuständig für die offene Jugendarbeit in Wallstadt. Zur Zeit trifft man sich seit September 2 x in der Woche dort. Doch das ist nur die erste Übergangslösung. Denn wenn der Container für die richtige Übergangslösung auf dem Gelände der SpVgg 1910 steht, dann hat man die richtige Übergangslösung mit einem Freigelände. Aber auch diese Übergangslösung scheint noch geprüft zu werden, denn auch die Anmietung von Räumen im evangelischen Gemeindehaus scheint man alternativ zu prüfen.

Doch wie sieht es derzeit mit der endgültigen Lösung aus. Das war auch von großem Interesse für den Wallstadter Bezirksbeirat. Auf Anfragen von Rüdiger Löb (CDU) ob denn der Standort am Pumpenhaus in der Amorbacher Straße noch weiter verfolgt würde, klärte Klemens Hotz vom Fachbereich Kinder Jugend und Familie auf, dass dieser Standort nun endgültig vom Tisch ist. Geprüft wurden indes drei andere Varianten. Zu diesen Standorten gehören die Unterbringung in angemieteten Räumen im Erdgeschoss des evangelischen Gemeindehauses, ein Neubau auf dem Gelände der SpVgg 1910 oder die Mitbenutzung der Räume im Hortanbau an der Grundschule Wallstadt.

Man ist zuversichtlich, dass bei den im Oktober 2011 beginnenden Beratungen für den städtischen Haushalt dann auch eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Zugesagt hatte Klemens Hotz auch, dass man bei der Planung um den Jugendtreff frühzeitig Jugendliche, Bezirksbeiräte und Anwohner mit einbeziehen wolle. Anscheinend hat man von den Fehlern um den Standort Pumpenhaus ja vielleicht doch etwas gelernt!. So hat man beim Standort SpVgg 1910 schon mal eine Bauvoranfrage gestellt. Für das Gelände der Fußballer würde so einiges sprechen, wären da nicht die Infrastrukturmaßnahmen. Nach denen fragte Dr. Claudia Schöning-Kalender. Hotz bestätigte ihr, dass man hier mit erheblichen Investitionen rechnen müsse, denn nicht nur eine Beleuchtung, auch ein Zugangsweg müsste gestellt werden.

Im Falle, dass man den Jugendtreff in den Räumlichkeiten des Hort-Neubaus ansiedeln würde, wollte Heike Klippel (Grüne) wissen, ob man auch die Standards, die es für Jugendtreffs gebe, auch hier einhalten würde. Das muss aber erst noch mit dem Bauträger der GBG abgesprochen werden, diese erstellen den Neubau und vermieten diese dann an die Stadt. Gegen diese Lösung sprach sich schon die Schulleitung der Wallstadtschule aus. Etwas überrascht zeigte sich Astrid Gallier, als Wallstadterin findet sie doch das Angebot der Sportvereinigung als eine geniale Lösung, doch ihre Frage warum dies nicht längst Priorität habe, konnte oder wollte niemand so recht beantworten. Fazit ist, man prüft zwei Standort für die Übergangslösung und drei Standorte für die endgültige Lösung. Und wenn man alles geprüft hat, dann kann man mit dem Ergebnis an die Planung gehen, bzw. erstmal alles im Oktober in den Doppelhaushalt stellen damit die Gelder auch eingeplant und bewilligt werden, und dann beginnt man mit der Planung unter Einbezug der Anwohner, Jugendlichen, Vereine des Fördervereins und des Bezirksbeirates.

Und in fünf Jahren werden wir uns bei der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung wieder über den Standort des Jugendtreffs Wallstadt unterhalten, oder sollte es vielleicht doch schneller gehen? Die Wallstadter Jugendlichen wären da sehr dankbar.

obi