Viele Köche verderben nicht immer den Brei.  
  Kleine Kerwenachlese  
 
 
 
  Ob nun im Zelt oder.....
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Die Interessengemeinschaft der Wallstadter Vereine hatte drei Tage ein „volles Haus“. Schön war auch die Tatsache, dass sich nicht nur Landtagsabgeordneter Wolfgang Raufelder (Grüne) auf dem Fest zeigte, begrüßen konnte IWV Chef Bernd Rothacker auch die MdB´s Dr. Birgit Reinemund (FDP), Prof. Dr. Egon Jüttner (CDU) und Stefan Rebmann (SPD). Bei so einer geballten Ladung Polit-Prominenz wurde dann gleich gemunkelt und gefragt wann die nächsten Wahlen sind, ein Schelm der Böses dabei denkt!

Tagsüber versammelte man sich gerne unter den Bäumen im Freien und freute sich an den sommerlichen Temperaturen. Im Zelt selbst war meist erst in den kühlen Abendstunden so richtig viel los. Gut angekommen ist dass die Sportvereinigung bereits einen Tag vor der eigentlichen Kerwe mit dem Feiern angefangen hat. Grund dafür war, dass man unter anderem den Wallstadtern den neuen Kunstrasenplatz präsentieren wollte. Vier Tage, viele Vereine die sich ehrenamtlich engagiert haben, und die IWV als Dachorganisation. Besonders hervorheben sollte man eigentlich keinen Verein, denn geschafft haben sie alle, nach ihren Möglichkeiten halt.

Und so sollte man sich bei der AWO, AK Heimatgeschichte, BDS, Brassband, CDU, DJK, FDP, Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt, Theodor-Fliedner-Haus, Gartenfreunde am Elkersberg, K.V, Die Gowe, MGV Germania, Landfrauen, MGV Liederkranz, Motorsportclub, Reiterverein Wallstadt-Vogelstang, SPD,GV Sängerkreis, SpVgg 1910 Wallstadt, und bei der Vorstandschaft der IWV für ihr Engagement bedanken. Letztendlich veranstaltet man ein solches Ereignis nicht für sich selbst, man lädt Gäste aus dem eigenen und den umliegenden Stadtteilen ein, um gemeinsam zu feiern. Und wenn man dann am einen oder anderen Stand oder an der Kasse etwas anstehen musste, könnte man auch das mit Humor tragen, denn hier sind doch alle in einem Verein engagiert, und da sollte man auch etwas Geduld mitbringen.

Vier Tage feiern, ein Mammut-Projekt, das im Großen und Ganzen ein Erfolg war. Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, wenn die Bands eine Stunde später anfangen zu spielen, also nicht um 19 Uhr, sondern erst um 20 Uhr. Klasse wäre es auch wenn man die Wege zu den Toiletten, bzw. die Anzahl derselben besser kennzeichnet. Vermisst wurde auch der Hinweis, wo sich das Kerwekaffee und am Abend die Bar befinden. Kleinigkeiten, aber man kann daran arbeiten. Kritikpunkte gibt es immer, man sollte versuchen, es im nächsten Jahr noch besser zu machen.

obi