Eröffnung des Parkgrabfeldes Feudenheim  
   
 
 
 
  Bürgermeister Lothar Qast und Matthias Kocher Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Badischer Friedhofsgartner
Bild Stadt Mannheim
 
 
         
 
 

Der Friedhof Feudenheim hat als erster Stadtteilfriedhof ein eigenes Parkgrabfeld. Dieses weihte Bürgermeister Lothar Quast zusammen mit Matthias Kocher, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und Vertretern der Gärtnereien Zitzer, Diehl und Hoffmann offiziell ein. Das erste Parkgrabfeld eröffnete Quast 2008 auf dem Hauptfriedhof. „Zwischenzeitlich wurden dort mehr als 240 Grabstätten überlassen und fast 400 Bestattungen vorgenommen. Damals konnte niemand ahnen, dass diese neue Bestattungsform in einer parkähnlichen Landschaft so viel Zuspruch in der Bevölkerung findet und nach gut vier Jahren eine komplette Belegung erfolgt ist“, berichtete der Bürgermeister. Die Anlage auf dem Hauptfriedhof wird daher erweitert, um weiterhin die hohe Nachfrage bedienen zu können.

Mit großem Engagement haben sich der Bezirksbeirat Feudenheim, die ortsansässigen Gärtnereien und die Genossenschaft der Badischen Friedhofsgärtner dafür eingesetzt, dass Feudenheim auch eine solche Bestattungsform anbieten kann. Die Planungs- und Bauzeit betrug nur neun Monate. Eine in den Hang eingebaute Treppe verkürzt zudem für viele Besucher den Weg zu den Gräbern.

Die Planung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und der Friedhöfe Mannheim. Die Kosten für den Wegebau (rund 18.000 Euro) übernehmen die Friedhöfe Mannheim. Die kompletten Landschaftsbauarbeiten (rund 25.000 Euro) wurden durch die drei beteiligten Gärtnereibetriebe ausgeführt. „Ich danke noch einmal ausdrücklich allen Beteiligten für eine so würdevolle letzte Ruhestätte in einem besonderen Ambiente“, so der Bürgermeister.

Bei einem Parkgrabfeld erfolgt die Pflege durch einen Ansprechpartner, was ein einheitliches, gepflegtes Bild bedeutet. Mit einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern bietet die Anlage Platz für etwa 200 Bestattungen. Die jeweiligen Grabstätten werden dabei nur in Verbindung mit einem Dauergrabpflegevertrag vergeben, der die langfristige Grabpflege durch die Friedhofsgärtner regelt. Die Bestattungen können entweder in Form von Erdwahlgräbern, Urnenwahlaschenstätten oder Urnengemeinschaften angeboten werden. Die Bestattung erfolgt aber nicht anonym. Es besteht die Möglichkeit an jedem Wahlgrab einen Stein zu errichten. Bei den Urnengemeinschaftsgräbern wird der Name des Verstorbenen auf einem Sandstein angebracht.

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