CDU Fraktion besucht Wallstadter Feuerwehr  
   
 
 
 
   
  Besichtigung der Räumlichkeiten im Feuerwehr-Gerätehaus Wallstadt v.l. Kommandant Heiko Sohn, Christian Rückhold, Stadträte Peter Pfanz-Sponagel, Bernd Kupfer und Marianne Seitz.
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

Man wollte sich ganz gezielt einmal ein eigens Bild von der momentanen Situation der Wallstadter Feuerwehr machen. Darum besuchten die Stadträte Marianne Seitz, Bernd Kupfer und Peter Pfanz-Sponagel das Feuerwehr-Gerätehauses, um sich die räumlichen Gegebenheiten genauer anzusehen.
Begrüßt von Kommandant Heiko Sohn, seinem Stellvertreter Enrico Starck, Jan Kley und Christian Rückold. Rückold war in Doppelter Funktion vor Ort, denn viele Probleme kennt er aus erster Hand als betroffener Feuerwehrmann in Wallstadt, als Sprecher des Wallstadter CDU Bezirksbeirat hatte er den Kontakt zur Gemeinderatsfraktion hergestellt. Beim Vorort-Termin war schnell klar, dass die von der Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt geforderten Umbaumaßnahmen nichts mit Luxus zu tun hat. „Die Räume platzen aus allen Nähten“, begründet Enrico Starck, stellv. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt die gewünschte Aufstockung. Die mannschaftsstarke Wehr zieht sich seit Jahren in den Abgasen der eigenen Einsatzfahrzeuge um, die sanitären Anlagen sind nicht auf Geschlechtertrennung ausgelegt und in desolatem Zustand. Die notwendige Dusche nach den Einsätzen muss ausbleiben, die heruntergekommenen Duschräume werden als Frauenumkleide genutzt. „Ein zukunftsorientiertes ehrenamtliches Sicherheitsmanagement ist nachhaltig nicht zu gewährleisten, insbesondere wenn man als moderne Wehr für Feuerwehrfrauen attraktiv sein will“, so unterstützt Bezirksbeirat Christian Rückold das Vorhaben der Floriansjünger.

Sicherheitsstandards sollten auch bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gelten. „Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen oder für Jugendliche attraktiv sein möchten ist der Zustand der Räumlichkeiten einfach nicht mehr tragbar. Doch was kann geändert werden, eine Verlegung des Feuerwehrgerätehauses mehr in Richtung Käfertal oder eine Fusion mit Feudenheim waren Vorschläge die die Wallstadter Feuerwehrmänner eigentlich nicht auf ihrer Agenda hatten. Eine Veränderung des Standorts wäre für Wallstadt ein Verlust, denn nicht nur für die FFW ist die Ortsgebundenheit ein wichtiges Thema, auch für die IWV sind die Aktiven Feuerwehrleute ein Aktivposten im Vereinsleben.

Für Kommandant Heiko Sohn war es wichtig, dass man versteht dass hier keine Luxuslösung gebraucht wird, sondern eine Lösung die schnell greift und funktioniert. Ein Umbau, eine Aufstockung wäre sicherlich die beste Lösung mit der die Mitglieder der Wallstadter Feuerwehr, auch künftige, leben könnten. Versprechen konnte die Stadträte natürlich nicht machen, damit hatte man ja auch nicht gerechnet, man möchte die Politiker ein wenig sensibilisieren für das Thema Wallstadter Feuerwehr und dem damit verbunden Umbau des Gerätehauses.

Obi