Wallstadter Backstein im Doppelpack  
  Bürgerschaftliche Auszeichnung im Wallstadter Rathaus verliehen  
 
 
 
  Patrick Denk am Klavier
Foto Jakobi
 
 
         
 
 

„Auf einem richtigen Holzweg wurde die Idee zum Wallstadter Backstein geboren“ Willi Menz, Polizeipräsident a.D. ließ es sich nicht nehmen, die Entstehungsgeschichte dieser besonderen ehrenamtlichen Auszeichnung bei der Verleihung des Wallstadter Backsteins 2012 zu erzählen.
Gemeinsam mit dem damaligen BDS-Vorsitzenden Heinrich Müller war er unterwegs gewesen um Kaminholz zu holen und in Anlehnung an die Fischernachen-Ordensverleihung des BDS Ilvesheim, wollte man eine eigene Auszeichnung kreieren. Den Prototyp gab es dann auf dem 60. Geburtstag von Heinrich Müller, als Dankeschön für alle Vereinsvorstände. Die Auszeichnung sollte an Mitbürger verliehen werden, die sich um Wallstadt verdient gemacht haben. Zudem will man auch die Erinnerung an das „Maurerdorf Wallstadt“ bewahren, aus dem einst die Maurer und Kaminbauer der Umgebung kamen.

Der erste Backstein wurde an Hans Troppmann (1992) verliehen, gefolgt von Bruno Reisigel (1993), Margarete und Heinz Lang (1995), Rudi Kropp (1996), Sebastian Filser (1998), Heinrich Müller (2002), Adolf Müller (2004) und an Klaus Streib (2006). Nun 2012 war es endlich wieder soweit mit Patricia Munterde, Manuela und Thomas Müller, erhielt das Team von „Kultur im Rathaus“ ebenso diese besondere Auszeichnung wie auch die Wallstadter Mitbürger Traudel und Dieter Ringer.“ Es muss schon etwas ganz besonderes sein, wenn der 1. Bürgermeister der Stadt Mannheim die Schillerpreis-Verleihung schwänzt um dabei zu sein wenn Menschen die Kultur machen ausgezeichnet werden“.
Für Christian Specht ist es einfach eine besondere Plattform, die man hier im wohl schönsten und liebvollsten Stadtteil den Künstlerinnen und Künstlern bietet. Man zeichne mit Patricia Munterde, die leider nicht persönlich dabei sein konnte, Manuela und Thomas Müller , Menschen aus, die ihre Kraft, ihre Zeit in besonderem Maße für die Menschen vor Ort einsetzten. „KiR“ – Kultur im Rathaus, sei zu einem großen und großartigen Bestandteil des kulturellen Lebens vor Ort geworden. Es gäbe immer Menschen die sich durch ihr besonderes bürgerschaftliches Engagement verdient machen, dazu gehören auch Traudel und Dieter Ringer.

In seiner Laudatio ging der ehemalige BDS Kreisvorsitzenden Wolfgang Bauer, auf die Amtszeit von Traudel Ringer als ehemalige BDS Vorsitzende ein, denn da sei sie beim Wallstadter Backstein ja in bester Gesellschaft, denn mit Hans Troppmann und Heinrich Müller wären zwei ihrer Vorgänger schon ausgezeichnet worden. Beide Ehepaare engagieren sich in vielfältiger Weise im Wallstadter Vereinsleben.
Ob nun bei der IWV, beim Motorsportclub, beim KV. Die Gowe, bei der Germania oder bei der Brassband. Lob gab es da auch von Bernd Rothacker, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine. Er lobte die vorbildliche Einstellung und das anpackende Wesen der geehrten. Begrüßen konnte bei dieser Feierstunde BDS-Vorsitzender Wolfgang Wernet die Backsteinträger Klaus Streib und Heinrich Müller (BDS Ehrenvorsitzender), als Vertreter des Gemeinderates Dr. Birgit Reinemund (MdB), Lena Kamrad, Peter Pfanz-Sponagel und Roland Weiß, Bezirksbürgerdienstleiter Frank Kassner und die ehemalige Gemeindesekretärin Gudrun Droick.
Unter den Gästen war auch das Künstlerehepaar Waltraud und Hartmut Gossel, sie waren bei den Anfängen von „KiR“ einst aktiv mit dabei. Musikalische umrahmt wurde der Vormittag von Patrick Denk am Klavier und von, wie Friedemann Stihler bei seiner Gratulation sagte, in enger Verbundenheit und immer wieder gerne, mit den „Joyful Voices – das rote Mikrofon“.

Nach dem offiziellen Teil versorgte dann der MSC Wallstadt Geehrte und Gäste mit Getränken und Häppchen.

Obi