Erlebnistag bei der Feudenheimer Feuerwehr  
   
 
 
 
   
  Es gab wie immer was zu sehen
Foto zg
 
 
         
 
 

Am Sonntag war es wieder soweit – Tag der Offenen Tür bei der Feudenheimer Feuerwehr. Von 11 bis 17 Uhr konnten Kommandant Andreas Spatz und sein Stellvertreter Michael Epp zahlreiche Gäste in und um das Gerätehaus herum begrüßen. Neben Freunden und Nachbarn waren viele Bürger gekommen, um sich über die Arbeit „ihrer“ Feuerwehr zu informieren.

Gleiches taten auch einige Gäste aus der Politik. Frau Dr. Reinemund (MdB) ließ es sich nicht nehmen, den Rettungssimulator auszuprobieren, den die Feuerwehr freundlicherweise von der BASF zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Kaum hatte sie sich in das Fahrzeug gesetzt, wurde sie von Frank Gamella (BASF) eingewiesen wie sie sich in dem Simulator korrekt verhält. Nachdem das Fahrzeug um die eigene Achse gedreht war, bekam sie von Thorsten Becker – Zugführer und Ausbilder der Feudenheimer Feuerwehr – erklärt, welche Schritte notwendig sind, um sich sicher aus der beklemmenden Kopfüberposition zu befreien. Auch Neu-Bezirksbeiträtin Katharina Dörr ließ sich hier nicht lange bitten und nutze wie viele andere Interessierte auch, die seltene Gelegenheit. Einheitliche Meinung aller Trainingswilligen: Das sollte man schon in der Fahrschule gezeigt bekommen. Alle waren sich einig, Herr Gamella, Herr Becker und Herr Lackner (ebenfalls FF Feudenheim) erbrachten hier wichtige und interessante Aufklärungsarbeit.

Vor der Tür des Hauses erläuterte Gregor Gehrke das Modul „Führungsunterstützung“ welches von verschiedenen Mitgliedern aller Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim gestemmt wird. Mittels zusätzlicher Logistik kann man das Mehrzweckfahrzeug der Feudenheimer Wehr in ein Leitungsfahrzeug aufrüsten und so im Großschadensfall die Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr unterstützen.

Außerhalb des Feuerwehrhauses waren neben den eigenen Einsatzfahrzeugen noch eine Drehleiter der FF Innenstadt sowie der große Rüstwagen der Berufsfeuerwehr Mannheim ausgestellt. Auch hier war nicht nur das Interesse der Kinder groß.

Für die kleinen Besucher konnte wieder eine Hüpfburg organisiert werden, dieses Mal mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse. Hier herrschte mindestens genauso viel Andrang wie beim Kinderspritzen das durch die Jugendfeuerwehr veranstaltet wurde. Zu der 13-köpfigen Truppe um Jugendbetreuer Steve –Kevin Pauli gehören auch mehrere Mädchen. Sie alle zeigten ihr Können bei zwei Einsatzübungen, zuerst wurde eine brennende Mülltonne in Windeseile gelöscht, einige Zeit später das fachgerechte Vorgehen bei einem Gefahrgutunfall demonstriert. Großen Applaus ernteten sie auch vom Fachpublikum der befreundeten Wehren.

Ganz im Hintergrund wirkten Ehrenkommandant Norbert Dreher, Michael Kimmel und ihr Küchenteam. Das Lob für seine Arbeit kam aber aus allen Reihen und vorderster Front. Der stellvertretende Amtsleiter Karlheinz Gremm war einer der ersten, die „Kulinarisches rund um den Hydrant“ versuchten und dieses Jahr eine um Pilzrahmpfanne erweiterte Auswahl genossen. Viel schneller musste es beim Kuchen gehen, eine großes Angebot selbstgebackener Köstlichkeiten und leckerer Kaffeespezialitäten gab es zu probieren.

In geselliger Runde konnte man in der geräumten Fahrzeughalle oder an den gut gefüllten Stehtischen auf dem Hof so einige nachbarschaftliche Gespräche führen, mit dem Stadtbrandmeister Norbert Windecker das Fachgespräch suchen oder einfach nur „seine“ Feuerwehr genießen.

Wir danken allen Besuchern, Helfern und Unterstützern des Festes und freuen uns schon auf den TdoT 2016!

 Thorsten Becker